Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Newsarchiv: Aktuelles

Jahr 2016

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in

04.05.2016: Am Institut für Medizinische Soziologie zum  nächstmöglichen Zeitpunkt die bis zu 3 Jahre befristete Stelle  einer/eines Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters zu besetzen. Eine Verlängerung ist möglich und wird angestrebt. Teilzeitbeschäftigung: 75 % (mit der Option auf Aufstockung)

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Stellenausschreibung.

Wissenschaftliche Hilfskraft gesucht

04.05.2016: 1 wissenschaftliche Hilfskraft für 10 Std./Woche ODER 2 wissenschaftliche Hilfskräfte für 5 Std./Woche für 6 Monate gesucht

Am Institut für Medizinische Soziologie (IMS)  der Medizinischen Fakultät ist zum 01. Juli (oder später) die Stelle  einer wissenschaftlichen Hilfskraft, zunächst befristet für 6 Monate, zu  besetzen. Die Verlängerung der Beschäftigungsdauer wird angestrebt.

Nähere Informationen finden Sie hier.

IMS an UNICEF-Report beteiligt

14.04.2016: Am 14. April ist der neue UNICEF-Report „Fairness für Children. A league table of inequality in child well-being in rich countries" erschienen (verfügbar unter: https://www.unicef-irc.org/publications/830/    ) basierend auf neusten Daten der Health Behaviour in School-aged Children (HBSC)-Studie. Unter Beteiligung des IMS ist in diesem Zusammenhang der Bericht zum Thema „Ungleichheiten in der Gesundheit und Lebenszufriedenheit von Heranwachsenden: Ergebnisse der internationalen HBSC-Studie 2002-2014" entstanden.  Verfügbar ist der Bericht unter: https://www.unicef-irc.org/publications/836/   

Chzhen, Yekaterina; Moor, Irene; Pickett, William; Toczydlowska, Emilia; Stevens, Gonneke W J M (2016): Family Affluence and Inequality in Adolescent Health and Life Satisfaction. Evidence from the HBSC study 2002-2014. Innocenti Working Papers no. 2016_10. Hg. v. UNICEF. UNICEF Innocenti Research Centre. Florence

Wissenschaftliche Hilfskraft gesucht

07.03.2016: 1 wissenschaftliche Hilfskraft für 10 Std./Woche ODER

2 wissenschaftliche Hilfskräfte für 5 Std./Woche für 6 Monate gesucht

Am Institut für Medizinische Soziologie (IMS)  der Medizinischen Fakultät ist/sind ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt  die Stelle einer wissenschaftlichen Hilfskraft à 10h/Woche oder zwei  Stellen à 5h/Woche, zunächst befristet für 6 Monate, zu besetzen. Eine  Anschlussbeschäftigung wird angestrebt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

IMS paper gehört zu den Top Cited Articles contributing to the 2015 Impact Factor des Journals Sociology of Health & Illness

02.03.2016: Das Paper "Welfare state regimes, health and health inequalities in adolescence: a multilevel study in 32 countries" von Richter et al. ehört zu den Top Cited Articles contributing to the 2015 Impact Factor des Journals Sociology of Health & Illness.

Weitere Informationen finden Sie hier   .

Neues Forschungsprojekt gestartet

26.02.2016: In Berlin fand am 22/23.Februar 2016 die Auftaktveranstaltung zum Projekt  „Soziale Netzwerke und gesundheitliche Ungleichheiten (SoNegU)“ statt. Das Netzwerk wird von der DFG für 3 Jahre gefördert und hat das Ziel (1) die soziologische Netzwerkforschung in der deutschsprachigen Gesundheitsforschung bekannter zu machen und (2) die Netzwerkperspektive für die Erklärung gesundheitlicher Ungleichheiten fruchtbar zu machen. Hauptergebnis der Zusammenarbeit ist eine gemeinsame Buchpublikation, die den Forschungsstand aufbereitet, Forschungsdesiderate benennt und Perspektiven für die zukünftige Forschung aufzeigt.

Neu erschienen

26.02.2016: Richter M, Hurrelmann K (Hrsg.) (2016). Soziologie von Gesundheit und Krankheit. Wiesbaden: Springer VS

Das erste umfassende Lehrbuch zur Soziologie der Gesundheit, Krankheit und Medizin... http://www.springer.com/de/book/9783658110093   

Faktenblätter geben erstmals Aufschluss zum Gesundheitsverhalten von Schülern in allen 16 Bundesländern

01.02.2016: Wie sieht es eigentlich mit dem  Gesundheitsverhalten von Schülern aus? Das wird in der international  durchgeführten HBSC-Studie (Health Behaviour in School-aged Children) der Weltgesundheitsorganisation WHO erfasst, für die Professor Dr.  Matthias Richter, Direktor des Institutes für Medizinische Soziologe der  Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, den deutschen Teil leitet.  Nun liegen die ersten Ergebnisse der Studie in Form von Faktenblättern für den Befragungszeitraum 2013/14 vor.

Diese zeigen beispielsweise die Häufigkeit des  Frühstücks, die schulische Belastung, den Fernsehkonsum an Schultagen oder die psychosomatische Beschwerdelast von Kindern und Jugendlichen.

Einige Ergebnisse im Überblick:

  • Mehr als die Hälfte aller  Schüler frühstückt an Schultagen, davon jedoch mehr Jungen (65,1 Prozent) als Mädchen (57,3 Prozent). Zudem frühstücken mehr Kinder mit  hohem familiärem Wohlstand. Die Zahl derjenigen, die jeden Tag frühstücken, verringert sich allerdings mit zunehmendem Alter. Der  Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund ist unter den  „Nie-Frühstückern“ am höchsten (Mädchen 39,3 Prozent; Jungen 32,8  Prozent). Weil das Frühstück aber eine wichtige Basis für gute  schulische Leistungen ist, müssen insbesondere bei Jugendlichen sowie  bei Familien mit Migrationshintergrund und geringem sozioökonomischen  Status wirksame Interventionen entwickelt werden.
  • Mehr als ein Viertel  aller Jungen (26,9 Prozent) und Mädchen (28,9 Prozent) fühlt sich - fast  unabhängig von familiärem Wohlstand und Herkunft - einigermaßen oder  sehr stark von den schulischen Anforderungen belastet. Dieses Gefühl  nimmt mit dem Alter insbesondere bei Mädchen noch zu. Interventionen wie  beispielsweise ein gutes Schulklima, positives Feedback oder  Interessenförderung können helfen, die Belastung zu mindern und damit  psychischen Erkrankungen entgegenwirken.
  • Mehr als die Hälfte aller  Befragten weist einen problematischen Fernsehkonsum auf (Mädchen 52,4;  Jungen 58,8 Prozent), der sich mit zunehmendem Alter noch steigert.  Je  höher der familiäre soziale Status, desto geringer der Fernsehkonsum.  Kinder mit Migrationshintergrund schauen häufig mehr als vier Stunden an  Schultagen fern und dabei Mädchen ausgeprägter als Jungen. Intervention  und Prävention sollten auf stärkere körperliche Aktivität und Maßnahmen  zur Konsumreduzierung ausgerichtet sein.
  • Unter zwei oder mehr  psychosomatischen Beschwerden pro Woche leiden Mädchen (31,3 Prozent)  deutlich häufiger als Jungen (17,3 Prozent) und jene Kinder mit  Migrationshintergrund ebenfalls stärker als jene ohne. Mit steigendem  Alter verdoppelt sich der Anteil der Mädchen mit regelmäßigen  psychosomatischen Beschwerden (11-Jährige 20 Prozent, 15-Jährige 41,4  Prozent). Zu solchen Beschwerden zählen beispielsweise Kopfschmerzen,  Bauchschmerzen oder am häufigsten Einschlafprobleme (14; 8,3 bzw. 20,1  Prozent der Jugendlichen). Obwohl Kinder und Jugendliche zum gesündesten  Teil der Bevölkerung zählen, zeigt sich in diesem Bereich großer  Handlungsbedarf, der zudem geschlechts- und sozioökonomisch sensibel  ausgerichtet sein sollte.

Die HBSC-Studie untersucht unter Schirmherrschaft  der Weltgesundheitsorganisation (WHO) seit 1982 alle vier Jahre den  Gesundheitszustand und das gesundheitsrelevante Verhalten von 11-, 13-  und 15-Jährigen in Europa und Nordamerika. Insgesamt sind derzeit 44  Länder beteiligt. In Deutschland werden die Befragungen seit 1993/94 durchgeführt, wobei für die nun vorliegenden Ergebnisse erstmals Daten  aller 16 Bundesländer erhoben wurden. Bundesweit wurden 5.961 Schüler  und Schülerinnen im Alter von 11, 13 und 15 Jahren aus 188  allgemeinbildenden Schulen und acht Förderschulen anonym, freiwillig und  mit Einverständnis der Eltern befragt sowie in Hamburg und Hessen  repräsentative Länderstichproben durchgeführt. In jeder Altersgruppe  sind mindestens 1.500 Kinder und Jugendliche befragt worden.

Dem deutschen Studienverbund gehören neben der Universität Halle (Prof. Dr. Matthias Richter, Leitung) auch die  Universität Bielefeld (Prof. Dr. Petra Kolip), Universitätsklinikum  Hamburg-Eppendorf Hamburg (Prof. Dr. Ulrike Ravens-Sieberer), Frankfurt  University of Applied Sciences (Prof. Dr. Andreas Klocke), Technische  Universität Dresden (Prof. Dr. Wolfgang Melzer), Hochschule Magdeburg-Stendal (Prof. Dr. Ludwig Bilz) und Universität Tübingen  (Prof. Dr. Gorden Sudeck) an, die gemeinsam die HBSC-Studie Deutschland  repräsentieren.

Die Ergebnisse aus der internationalen Studie werden im März 2016 von der Weltgesundheitsorganisation WHO veröffentlicht.

Mehr zu der Studie auf: http://hbsc-germany.de   

Die Faktenblätter können zudem heruntergeladen werden unter: http://hbsc-germany.de/downloads/   

Wissenschaftliche Hilfskraft für 5-10 Std./Woche gesucht

20.01.2016: Am Institut für Medizinische Soziologie (IMS)  der Medizinischen Fakultät ist ab April 2016 die Stelle einer  wissenschaftlichen Hilfskraft, zunächst befristet für 6 Monate, zu  besetzen. Die Verlängerung der Beschäftigungsdauer wird angestrebt.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Jahr 2015

Neue Publikation erschienen

10.11.2015: Schröder S L, Fink A, Schumann N, Moor I, Plehn A, Richter M (2015): How  socioeconomic inequalities impact pathways of care for coronary artery  disease among elderly patients: study protocol for a qualitative  longitudinal study. BMJ Open 2015;5:e008060. doi:10.1136/bmjopen-2015-008060   

Stellenausschreibung: Wissenschaftliche/r  Mitarbeiter/Mitarbeiterin (Postdoc)

03.11.2015: An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Medizinische Soziologie, ist ab dem 01.01.2016 die im Rahmen eines von der EU geförderten Drittmittelprojekts die bis zum 30.09.2018 befristete Stelle einer/eines
Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters (Postdoc)
in Vollzeitbeschäftigung (40 h/Woche) zu besetzen.
Die Vergütung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und  Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe 13 TV-L.

Weitere Informationen finden Sie hier.

„SILNE-R“ – Universitätsmedizin Halle an europäischer Studie zum Rauchverhalten von Jugendlichen beteiligt

06.10.2015: Was die Pisa-Studie für die Bildung ist, sind die "SILNE"-Studien für  das Rauchen bei Kindern und Jugendlichen. Im Oktober beginnt dazu erneut  eine großangelegte, europaweite Befragung zum Thema Rauchen, die den  Titel "SILNE-R" trägt. SILNE steht für Smoking Inequalities - Learning  from Natural Experiments.

Hier gehts zum vollständigen Artikel.

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